Dienstpost in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands
und der deutschen Demokratischen Republik, Teil II.

Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft „DDR-Spezial“ im Philatelistenclub Berlin-Mitte e.V.
zum Sammelgebiet DDR, Heft 24.

Verfasser: Horst Geyermann

64 Seiten DIN A4 in geheftet.

Zu beziehen durch Dieter Oberschmidt, Wandlitzstraße 23, 16321 Schönow, mit schriftlicher Bestellung und Überweisung auf das Konto Philatelistenclub Berlin-Mitte, Konto-Nr. 5892000001, BLZ 10090000 bei der Berliner Volksbank zum Preis von 27,- €, für Mitglieder des Philatelistenclub Berlin-Mitte 18,- €, bei Postversand zuzüglich 2,- € Versandkosten.

In diesem Heft wird eine zweite Periode der Dienstpost in der DDR, das Austausch-Verfahren beschrieben, das in der Zeit vom 2. Januar 1951 bis zum 10. Oktober 1955 für die postalische Behandlung und Beförderung der Behördenpostsendungen zwischen Regierungsstellen untereinander bzw. vom 1. August 1951 bis zum 15. August 1952 zwischen Regierungsstellen und den Länderregierungen und umgekehrt angewandt wurde. Andere Dienststellen konnten an diesem Verfahren nicht teilnehmen.

Die Postsendungen der Austauschpost wurden über das Postamt (PA) Berlin W 1 ausgetauscht. Die dabei verwendeten Briefe wurden von den Absendern mit „Austausch“, „Austauschpost“ o. ä. deutlich gekennzeichnet und ohne Frankatur beim PA Berlin W 1 eingeliefert bzw. von diesem abgeholt und zugestellt. Sie erhielten dort den Tagesstempel dieses PA.

Bisher war über dieses Verfahren nur sehr wenig bekannt. Nach den damals noch lückenhaften Ausführungen des Autors dieses Heftes zur Austauschpost im Heft 18 der Schriftenreihe zum Sammelgebiet DDR zur Dienstpost in der SBZ / DDR Teil I wird hier zu diesem Thema eine umfassende Darstellung vorgenommen. Mit einer Zeittafel zur Entwicklung des Austauschverfahrens und der Widergabe der wichtigsten Dokumente zum Verfahren werden die Ausführungen ergänzt.

Belege der Austauschpost sind selten und werden kaum angeboten.

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