Nachnahmesendungen bei der Deutschen Post in der SBZ und DDR

Schriftenreihe der Arbeitsgemeinschaft „DDR-Spezial“ im Philatelistenclub Berlin-Mitte e.V.
zum Sammelgebiet DDR, Heft 22.

Verfasser: Horst Geyermann

110 Seiten DIN A 4, davon 48 Seiten mehrfarbig, Broschur.

Zu beziehen durch Dieter Oberschmidt, Wandlitzstraße 23, 16321 Schönow, mit schriftlicher Bestellung und Überweisung auf das Konto Philatelistenclub Berlin-Mitte, Konto-Nr. 5892000001, BLZ 10090000 bei der Berliner Volksbank zum Preis von 35,- €, für Mitglieder des Philatelistenclub Berlin-Mitte 25,- €, bei Postversand zuzüglich 2,- € Versandkosten.

Erstmals wird mit dieser Schrift eine postalische Zusatzleistung der Deutschen Post ausführlich aus philatelistischer Sicht behandelt und damit eine Lücke in der Literatur zur Postgeschichte der DDR geschlossen.

Da bisher umfassende Darlegungen zur Zusatzleistung „Nachnahme“ bei der Deutschen Post in der SBZ und DDR fehlten, war es notwendig, alle erforderlichen Angaben für dieses Heft in den gesetzlichen und postalischen Bestimmungen sowie in den Akten des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen der DDR zu recherchieren. Der Verfasser hielt es aber auch zum Verständnis aller Teilbereiche der Nachnahme für erforderlich, die ursprünglichen Bestimmungen aus der Postgeschichte früherer Zeiträume und die erstmalige Anwendung für bestimmte Postsendungsarten und Zusatzleistungen darzustellen.

Mit dieser Schrift wird den postgeschichtlich Interessierten ein umfassender Überblick über alle Postsendungsarten und weiteren Zusatzleistungen, die mit Nachnahme verbunden waren, gegeben und alle Portostufen aufgeführt. Dazu dienen insbesondere die in der Anlage enthaltenen Übersichten über die Gebührenstufen und über die mit der Nachnahme verbundenen Postsendungsarten und weiteren Zusatzleistungen sowie zu den gesetzlichen und postalischen Bestimmungen und deren Veränderungen, eine ausführliche Zeittafel und ein Literaturverzeichnis. Diese Übersichten geben den Philatelisten ein Material in die Hand, mit dem sie Nachnahme-Belege beurteilen können.

Besonderer Wert wurde auf die Dokumentation der für die Behandlung und Beförderung der Nachnahmesendungen und den Beweis bisher wenig bekannter Erkenntnisse gelegt. In 15 Anlagen werden auf 30 Seiten Dokumente aus den im Bundesarchiv aufbewahrten Akten des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen der DDR abgebildet.

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