Katalog Ersttagsblätter, Maximumkarten, Numisbriefe – Deutsche Demokratische Republik.
Herausgeber: Philatelistenclub Berlin-Mitte e. V. Verfasser: Peter Tichatzky und Peter Fischer.

36 Seiten DIN A 5 in Farbe, geheftet. Zu beziehen durch Dieter Oberschmidt, Wandlitzstraße 23, 16321 Bernau, mit schriftlicher Bestellung und Überweisung auf das Konto: Philatelistenclub Berlin-Mitte, Konto-Nr. 5892000001, BLZ 10090000 bei der Berliner Volksbank zum Preis von 12,- €, für Mitglieder des Philatelistenclubs Berlin-Mitte 8,- €, bei Postversand zuzüglich 1,50 € Versandkosten.

Der Katalog enthält die von der Deutschen Post herausgegebenen amtlichen Ersttagsblätter, Maximumkarten und Numisbriefe.

Anlässlich der III. Weltfestspiele der Jugend und Studenten 1951 in Berlin gab die Deutsche Post erstmals ein zweiteiliges Ersttagsblatt, seinerzeit als Gedenkblatt bezeichnet, heraus. Ihm folgte im Jahr 1952 ein Ersttagsblatt anlässlich des 450jährigen Bestehens der Universität Halle-Wittenberg, in der Ankündigung im Amtsblatt des Ministeriums für Post- und Fernmeldewesen als Gedenkkarte bezeichnet. Danach wurden Ersttagsblätter von der Deutschen Post erst wieder ab 1985 in unregelmäßiger Folge für ausgewählte Ausgaben von Postwertzeichen herausgegeben.

Als Maximumkarten werden Ansichtspostkarten bezeichnet, die auf der Bildseite ein aufgeklebtes Postwertzeichen möglichst gleichen Markenbildes enthalten, das mit einem orts- oder anlassgerechten (analogischen) Poststempel entwertet ist. Maximumkarten im Postkartenformat DIN A 6 wurden von der Deutschen Post seit 1982 für ausgewählte Ausgaben von Postwertzeichen herausgegeben.

Maximumkarten werden auch als analogische Karten, das Sammeln von Maximumkarten als Maximaphilie oder Analogophilie bezeichnet.

Numisbriefe sind grafisch gestaltete philatelistische Belege, die eine motivmäßig oder thematisch zu dem oder den darauf befindlichen Postwertzeichen passende Münze enthalten, für die im Briefumschlag ein Klarsichtfenster ausgespart ist. Numisbriefe wurden von der Deutschen Post in den Jahren 1978 bis 1990 herausgegeben.

Das Sammeln von Numisbriefen wird als Numisphilatelie bezeichnet.

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