Briefmarkendruck in Deutschland zum Anfang des 20. Jahrhunderts.
Herausgeber: Philatelistenclub Berlin-Mitte e. V. Verfasser: Peter Tichatzky

24 Seiten DIN A 5, geheftet. Zu beziehen über den Philatelistenclub Berlin-Mitte e.V. durch Dieter Oberschmidt, Wandlitzstraße 23, 16321 Schönow, mit schriftlicher Bestellung und Überweisung auf das Konto Philatelistenclub Berlin-Mitte e.V., Konto-Nr. 5892000001, BLZ 10090000 bei der Berliner Volksbank zum Preis von 2,50 €, für Mitglieder des Philatelistenclub Berlin-Mitte e.V. 2,00 €, bei Postversand zuzüglich 1,50 € Versandkosten.

Der Schrift liegt ein Vortrag zu Grunde, den der Verfasser anlässlich der Mitgliederversammlung von INFLA-Berlin in Potsdam am 14. Mai 2004 gehalten hat.

Nach einem kurzen Überblick über die Geschichte des Drucks be-schreibt der Verfasser die technischen Grundlagen für den Briefmar-kendruck in Deutschland zum Anfang des 20. Jahrhunderts. Es werden einige Ursachen und Zusammenhänge erläutert, die das Erscheinungs-bild der Briefmarken-Schalterbogen dieses Zeitraumes, insbesondere der Inflationszeit, bestimmen. Die Entstehung der daraus abgeleiteten Begriffe, wie sie im grafischen Gewerbe verwendet wurden und werden, wird dargelegt.

Der Verfasser geht ausführlich auch darauf ein, dass einige Bezeich-nungen, wie sie in der philatelistischen Literatur verwendet werden, und die von den in der Polygrafie verwendeten abweichen, in sich wider-sprüchlich und nicht geeignet sind, die unterschiedlichen Druckarten richtig zu beschreiben. Insbesondere betrifft das die in der Philatelie bisher üblichen Bezeichnungen „Plattendruck“ und „Walzendruck“.

Die Schrift schließt mit Vorschlägen, wie das Problem gelöst werden kann und künftig zutreffende Bezeichnungen benutzt werden können, ohne alle bisherigen Katalogisierungen, Kennzeichnungen beim Prüfen usw. verwerfen zu müssen, so dass dem Bedürfnis, eine Beziehung zu den traditionellen philatelistischen Bezeichnungen herzustellen, ent-sprechend Rechnung getragen werden kann.

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