Format A5, 60 Seiten, 44 Abbildungen Farbe, broschiert.
ISBN 978-3-943611-00-7

Mit dieser Neuerscheinung liegt eine Ausarbeitung vor, die das interessante postgeschichtliche Thema der Päckchen- und Paketkontrolle in der DDR umfassend unter Zugrundelegung der Gesetze und Verordnungen der DDR, sowie ausgehend von einem umfangreichen Belegmaterial analysiert und systematisiert. Die Gesamtarbeit besteht aus drei Teilen: einer Übersicht sowie jeweils Darstellungen zur Arbeit der Deutschen Post und zur Arbeit des Zolls der DDR.
Mit dem Band 1 liegt jetzt die Übersicht vor. Ausgehend von der politischen Situation, den postalischen Bestimmungen sowie den gesetzlichen Bestimmungen der Zollverwaltung der DDR werden die grundlegenden Sachverhalte beschrieben und zugleich wird demjenigen Sammler, der sich einen Überblick verschaffen will, eine Systematisierung der Zoll-, Zensur- und Kontrollstempel durch zahlreiche Abbildungen offeriert.
Im Überblick werden die unterschiedlichen Aufgaben, dass Zusammenwirken und die bisher oftmals nicht oder missverstandenen verschiedenen Behandlungs- und Bearbeitungsvermerke der Post, des Zolls und der Staatssicherheit der DDR umrissen. Gerade über das Einwirken der zuletzt genannten Institution auf den postalischen Austausch zwischen Ost und West herrschen vielfach noch Mythen vor. Oftmals werden schlichtweg alle Bearbeitungsvermerke einer Einflussnahme der „Stasi“ zugeschrieben und es werden dabei zwei Dinge übersehen. Erstens, dass die meisten davon ihre Ursache in einer normalen postalischen und zollamtlichen Behandlung von Warensendungen finden, wie diese zwischen Ländern mit existierenden Zollschranken in der Regel üblich ist. Zweitens, dass gerade die Manipulationen der Staatssicherheit sich in aller Regel eben nicht durch Stempel, Vermerke o. ä. „verraten“ und identifizieren lassen.


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