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Jurek

(Senior Member)

Da mich am meisten STEMPEL und FARBEN interessieren, möchte ich „schonwieder“ dann diesmal auch hier, ein Thema zu der umstrittenen Farbthematik der DDR-MiNr. 251 fortsetzen:

Ich hätte gerne vom Herrn Dr. C. Burkhardt hier einen digitalen Nachweis darüber, dass die Grenzen der Farben bei diesem Wert so fließend sind, dass die (frühere) Aufteilung in „a“ und „b“ nicht zu halten ist.
Und zwar einen anderen Nachweis als allgemein von den Herren Burkhardt und Podien erbracht wurde.
Ich möchte einfach nur einen einfachen Scann von den Briefmarken sehen, und zwar nur derer, die zu keiner Gruppe eindeutig zuzuordnen ist.
Ich möchte hier keine Spektralanalyse mit einem Spektralphotometer mit Kurven und Wolken u.d.g., weil man (zumindest ich) kann sehen, was für (m. E.) ein „Chaos“ sich daraus für mich darstellt:
Da sind (oder waren) die Lager Burkrardt/Podien und Schönherr contra Paul und Bernhöft, und jeder meint anscheinend dabei zu einem ganz anderen Ergebnis gekommen zu sein.

Eindeutige Aussage des Herrn Burkhardt: Es gilt KEINE Grenzen auszumachen! (Q). Und auf seiner Seite in News in Juli 2015 auf die er verwies, finde ich momentan nix mehr dazu… Vielleicht versteckt sich das was ich dazu suche wo anders oder wurde inzw. entfernt?
Dann auch noch der Herr alias @Ben11 mit seinen Berechnungen und Graphiken der Daten vom Herrn Burkhard, welcher meint, dass man durchaus (2) Trennungen vornehmen könnte! (Leider sind seine Daten aber aus BDPh-Forum verschwunden und er schreibt dort wohl auch nicht mehr)…

Mein Anliegen ist also der, dass:

1) Ich brauche NUR EIN normales Scanns (300dpi) von ca. 10 Briefmarken aus dem „Übergangsbereich“ zwischen den Farben die nachweisen würden, dass es keine Grenze dabei auszumachen sind! Denn das Scann beinhaltet (zum Glück) in der Regel genug digitale Informationen um das weiter zu analysieren, ohne jetzt unbedingt Originale haben zu müssen.

2) Da die BPP Prüfung der Farben nicht mit Spektralphotometer erfolgt (habe mit Herrn Paul auch schon mal früher persönlich darüber gesprochen…) sondern nur mit Augen, möchte ich darauf (visuelle Betrachtung) hier setzen.


3) Eine m. E. OBJEKTIVE optische Beurteilung der normal sichtbaren Farben erfolgt bei mir mit einem Scanner (ich verwende meinen bewährten EPSON Perfection V550 Photo) und einem Graphikprogramm, mit dem die Farbunterschiede verstärkt (besser sichtbar) werden.

Was für mich wichtig ist, dass ist das, dass bei der ganzen „Spielerei“ damit, das Graphikprogramm kaum zwischen Farbtönen unterscheidet! Das ist sehr gut und wird so auch gebraucht.
Was ein Scanner „sieht“, das sind wirklich die FARBEN und kann m. E. derer Unterschiede ausmachen. Farben, die man auch meistens mit Augen visuell wahrnehmen kann und darüber hinaus.

Ich habe unbefangen mich der Ausgabe MiNr. 251 gewidmet und versucht aus meinen (nur) ca. 100 Stück Farben auszusuchen. Ich habe 3 verschiedene Farbreihen ausgemacht.
Erst später sah ich im MICHEL, dass diese Ausgabe in drei Auflagen gedruckt wurde.
Und damals war es nicht einfach wirklich immer 100% den richtigen Farbton von früherer Auflage zu erwischen.

Unter dem Scanner habe ich aber 4 Farbgruppen ausgemacht aus meinen „100“ Briefmarken.
Aber ich konnte keine fließenden Übergänge ausmachen die die Trennung der Gruppen unmöglich machen würde! Für mich sind optisch 3 (zumindest 2) Farben recht DEUTLICH auszumachen.
Ich habe zwar dazu Farbreihen gesteckt, aber in meiner Forschungssammlung (Abbildung unten) habe ich nur einige wenige Stücke die mir reichen, als Musterfarbgebend.
Ich habe nie welche Farben bis jetzt finden können, die ich nicht diesen Gruppen EINDEUTIG zuordnen konnte! Nichts wirklich was für mich nicht definierbar wäre.
Deswegen würde ich mich praktisch sehr gerne vom Gegenteil dazu überzeugen lassen.

m.f.G. – Jurek

Hier dann nachfolgend 3 Bilder:
Originalscann, welchen ich auch gerne von den „Übergängen“ in so einer Form bekommen würde.
Und obwohl ich kommerzielle Graphikprogramme nutze, habe ich hier extra den kostenlosen (also von jedem hier wäre es möglich auch das hier selber zu überprüfen) Graphikprogramm „Gimp 2“ verwendet (dort unter: Farben/Kurven kann man mehrere verschiedene verfeinerte Einstellung vornehmen, die ich jetzt aber nur auf die schnelle machte) diesen Darstellungen zu machen um zu zeigen, dass man da 4 verschiedene Farbgruppen deutlich erkennen und unterscheiden kann.
Rein visuell unterscheide ich zwar nur 3, aber wie erwähnt, mindestens 2 wären für mich dabei sehr eindeutig!
Würde mich vom Gegenteil gerne überzeugen.
Dateianhang (verkleinert):

 01.jpg (246.64 KByte | 7 mal heruntergeladen | 1.69 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 02.jpg (474.23 KByte | 3 mal heruntergeladen | 1.39 MByte Traffic)

Dateianhang (verkleinert):

 03.jpg (500 KByte | 4 mal heruntergeladen | 1.95 MByte Traffic)

17.01.17, 06:29:07

Jurek

(Senior Member)

Übrigens Entschuldigung, dass mein Beitrag bedingt wohl durch die Bilder, so breit ausgefallen ist!
Ich hätte das wohl kleiner machen sollen:
Dateianhang (verkleinert):

 04.jpg (156.63 KByte | 3 mal heruntergeladen | 469.9 KByte Traffic)

17.01.17, 06:58:47

Jurek

(Senior Member)

geändert von: Jurek - 03.02.17, 09:26:30

Ich darf noch hier ergänzend was m. E. wesentliches dazu erwähnen, dass freilich äußere Einflüsse können auf Briefmarken derer Farbwahrnehmung (natürlich auch elektronisch betrachtet - wieso nicht auch spektralphotometrisch?) verändern. Das müsste auch beachtet werden.
Block 12FII wurde durch meine Mitwirkung aus dem Katalog gestrichen, gerade wegen solche äußeren Einflüsse…
Bei den Farbbeurteilungen muss man natürlich beachten, dass besonders die gestempelten Briefmarken weisen weit größere Farbveränderungen auf als postfrische. Ich habe fast (nicht ausschließlich) nur bei gestempelten Briefmarken diese Unterschiede festgestellt in der Meinung, dass auf gleicher Basis das auch möglich wäre. (Postfrisches Material ist für meinen Geldbeutel und damit verbundenem Grad an Interesse einfach zu teuer).
Wobei blaue Farbe ist hierbei weniger durch Licht (Sonneneinstrahlung) manipulierbar als andere Farben. Auch gewisse chemische Veränderungen, die unter UV auch rein weißes Papier zu Gänze oder teilweise zeigen etc.
Auch verschiedene Papiere haben Einfluss auf Farben…
Das ist mir alles bewusst.

Aber summa summarum meine ich, dass die von mir erwähnten Unterschiede unter dieser Berücksichtigung immer noch eingehalten werden können.

Herr Burkhardt oder Herr Podien könnten mir mit bloß einem normalen 300dpi-Scann mit z. B. 10 dazu aussagekräftigen Briefmarken nachweisen, dass die Grenzen von dem von mir gezeigten Beispielen fließend übereinander gehen und damit nicht trennbar sind.

D a n k e .

===========================

N A C H T R A G
August 2015 (nicht Juli) gab es auf der Website von dem Herrn Dr. Burkhardt entsprechende abgebildete Briefmarken, die ich mir nach der dort vorhandenen Auflösung und digitalen Bildinformationen angesehen hatte, die ich versucht habe auch digital zu vergleichen.
Eindeutige "Überfließung" ineinander kann ich da nicht feststellen.
Gut wäre es, wenn mir Herr Burkhardt (oder Herr Podien) eben wie erwähnt nur die 10-15 Briefmarken so zeigen könnte, wie ich das oben tat, um eindeutig das sehen zu können, dass die einander (nach "meiner Methode") farblich übergehen.
Hier nur sehr verkleinertes (damit nur symbolisch dargestellt, da ohnehin kann man hier nur bis 500KB Daten reinstellen, was Original bei sehr weitem übersteigt um das in einem hochauflösendem Bild darzustellen) Beispiel aus einer meiner Betrachtungen der Aufstellung vom Hr. Dr. Burkhardt:
Dateianhang (verkleinert):

 Pieck (Burkhardt) Farbtest.jpg (493.65 KByte | 2 mal heruntergeladen | 987.29 KByte Traffic)

18.01.17, 06:36:53
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